Die Wetterbedingungen in Spanien
Spanien besitzt insgesamt sechs verschiedene Klimazonen, die vom Atlantischen Klima bis hin zum Gebirgsklima reichen.
An der spanischen Nordküste ist das Klima sehr ausgeglichen. In der Hauptreisezeit von Juni bis September darf man hier Durchschnittstemperaturen zwischen 17 und 20 Grad Celsius erwarten. Auch die Niederschlagsmengen unterscheiden sich weniger stark als in anderen Regionen. In Galizien muss man statistisch gesehen jeden vierten Tag mit einem Regenschauer rechnen. Der Atlantik wird mit 17 bis 19 Grad Wassertemperatur nicht ganz so warm wie das Wasser an den spanischen Mittelmeerküsten.
In den Regionen Malaga und Andalusien ist es etwas wärmer. Dort liegt der monatliche Durchschnitt der Höchsttemperatur in der Hautreisezeit zwischen 23 und 26 Grad Celsius. Von Juni bis August kann man auch getrost den Schirm zu Hause lassen, denn es gibt kaum Regentage. Die durchschnittliche monatliche Regenmenge liegt gerade einmal zwischen einem und sechs mm, die sich auf ein bis zwei Regentage verteilen. Es werden in den Sommermonaten zehn bis elf Sonnenstunden pro Tag erreicht. Die Wassertemperatur an der Mittelmeerküste beträgt zwischen 18 und 22 Grad.
In der Region rund um die Hauptstadt Barcelona und an der Costa Brava kann man in den Sommermonaten von einer durchschnittlichen Tagestemperatur zwischen 23 und 27 Grad ausgehen, obwohl einzelne Tage auch deutlich heißer werden können. Mit acht bis zehn Sonnenstunden pro Tag wird man als Badegast hier auch gut verwöhnt. Abkühlung findet man in den Fluten des Mittelmeers, die um die zwanzig Grad warm sind und im August auch schon mal Temperaturen bis zu 24 Grad Celsius erreichen können. Die vier bis fünf Regentage, die einen hier im Sommerurlaub überraschen könnten, kann man gut nutzen, um einen Erkundungsgang in die Hauptstadt zu machen und eines der zahlreichen Museen zu besuchen oder sich über die Traditionen des spanischen Stierkampfes zu informieren.