| Urlaub in Rimini |
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In Rimini kann man die klaren Fluten der italienischen Adria genießen, sollte sich aber analog zum vorgefundenen Luxus auch auf höhere Preise einstellen. Rimini liegt nordöstlich der italienischen Hauptstadt Rom an der Küste der Adria. Die Adria besitzt den Ruf, die saubersten Strände der Welt zu haben und sich auch durch eine besonders gute Wasserqualität auszuzeichnen. Als weiterer positiver Aspekt für einen gelungenen Urlaub am Meer kommt ein mildes mediterranes Klima hinzu, das im Sommer auch für äußerst angenehme Wassertemperaturen sorgt. Rimini wurde im dritten Jahrhundert vor Beginn der christlichen Zeitrechnung aus militärstrategischen Erwägungen von den Römern gegründet und verzeichnet in den letzten Jahrzehnten ein rasantes Bevölkerungswachstum. Vom Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich die Zahl der hier lebenden Menschen mehr als verdreifacht. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Rimini auch gern als Alterswohnsitz für Menschen aus dem mittleren und westlichen Europa gewählt wird. Die Stadt musste 1671 einen herben Rückschlag beim Wachstum hinnehmen, denn da sorgte ein schweres Erdbeben für große Schäden. Auch der Hafen von Rimini fiel dieser Naturkatastrophe zum Opfer. Die Stadt Rimini hat einige Dinge zu bieten, mit denen man sich auch jenseits der Strände die Zeit vertreiben kann. Dazu gehört vor allem der Park „Italia in Miniatura“, der immer wieder kleine und große Gäste zu begeistern weiß. Freunde der historischen Architektur kommen in Rimini voll auf ihre Kosten. Besonders begehrt als Fotomotiv ist die Tiberiusbrücke. Sie hat schon fast 2.000 Jahre auf ihren fünf steinernen Bögen, die noch heute vollständig erhalten sind. Ein weiteres Highlight beim Stadtrundgang ist auf jeden Fall der Tempio Malesta. Dabei handelt es sich um einen Dom, der nach seinem Erbauer benannt worden ist. Seine Fassade stammt aus dem 15. Jahrhundert, doch die Grundsubstanz ist noch älteren Datums. Auf einem Fresko in der Seitenkapelle kann man sich eine Vorstellung vom Aussehen des einstigen Bauherren holen. Das Klima in Italien Wer Italien besucht, der sollte wissen, dass es große Unterschiede zwischen bei den Wetterdaten der verschiedenen Regionen gibt. Die beste Reisezeit für Mittelitalien ist April bis Mai sowie September und Oktober, wenn man zu denen gehört, die auf Reisen möglichst viel von der Geschichte und Kultur eines Landes sehen oder sich die Städte ein wenig genauer anschauen möchten. In diesem Zeitraum liegen hier die mittleren Tagestemperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius. Wer sich einen aktiven oder entspannenden Badeurlaub an den italienischen Mittelmeerküsten gönnen möchte, für den ist die Zeit von Juni bis August interessant, denn hier sind Temperaturen zwischen 27 und 31 Grad Celsius zu erwarten und die Adria wird immerhin bis zu 24 Grad warm, wobei die höchsten Werte im Juli und August gemessen werden. Von Mai bis August darf man auf zehn bis zwölf Stunden Sonne vertrauen. Allerdings sollte man in seiner Tagesplanung berücksichtigen, dass die Italiener nicht umsonst Siesta machen. Die Sonne ist über Mittag teilweise unerträglich heiß, was vor allem von Urlaubern mit Neigung zu Kreislaufproblemen oft nur sehr schwer vertragen wird. In der Nacht kühlt sich die Luft in den Sommermonaten bis auf 16 bis 19 Grad ab und man ist gut beraten, wenn man beim nächtlichen Bummel eine leichte Jacke oder zumindest einen Pulli dabei hat. Nur in den engen Gassen der historischen Innenstädte wird es nicht ganz so kühl, so dass man sich am späten Abend auch durchaus einmal nur im Shirt in eine Taverne setzen kann. Den Regenschirm braucht man statistisch gesehen nur an jedem vierten Tag. Wer einen Ausflug nach Rom machen möchte, sollte von ähnlichen Wetterbedingungen ausgehen und zu seinem Stadtbummel etwas zum Überziehen mitnehmen, wenn er ihn bis in die späten Abendstunden ausdehnen möchte. Auch in der langsam versinkenden Hafenstadt Venedig erwarten einen Bedingungen, wie man sie in der Hauptstadt findet, wobei man allerdings im September damit rechnen muss, dass sich die Luft nachts auch mal bis unter 15 Grad abkühlt. In Rimini am Strand erholen Rimini zählt nicht umsonst zu den beliebtesten Badeorten an der italienischen Nordostküste. Hier findet man einen sehr schönen Strand und auch ein reges Nachtleben vor. Der Strand von Rimini ist so lang, dass man fast einen ganzen Tag brauchte, um von einem Ende zum anderen laufen zu können. Auf zwanzig Kilometern Länge findet sich feinster Sand. Der Strand ist stellenweise bis zu hundert Metern breit und wurde von der Stadtverwaltung exzellent erschlossen. Überall findet man Umkleidekabinen, Duschen und auch Toiletten. Liegen und Sonnenschirme können gemietet werden. In größeren Abständen sind sogar Bibliotheken, in denen man sich Lektüre aller Art ausleihen kann. Sogar Whirlpools hat man hier aufstellen lassen, in denen man sich die vom ausgedehnten Schwimmen gespannten Muskeln durchmassieren lassen kann. Für das leibliche Wohl der Gäste ist am Strand von Rimini natürlich auch überall gesorgt. Vom kleinen Snack für zwischendurch bis hin zum kompletten Menü bekommt man hier alles. Die italienischen Ostküste zählt als sehr ruhig, was den Wellengang betrifft und die Stadtverwaltung ist zusätzlich um die Sicherheit der Gäste besorgt und hat in kurzen Abständen Wachtürme aufstellen lassen, von denen aus die Rettungsschwimmer das bunte Treiben im Wasser beobachten. Dabei behalten sie auch die zahlreichen Wassersportler im Auge, die sich hier mit Windsurfen oder Wellenreiten die Zeit vertreiben. Auch Tretboote und Ruderboote kann man an vielen Stellen entlang des 20 Kilometer langen Strandes von Rimini ausleihen. Wer sich ein kleineres Segelboot ausleihen möchte, kann dies am nahe gelegenen Yachhafen von Rimini tun. Gelegenheit für Spiel, Spaß und Sport hat man hier überall, egal ob man sich mit anderen Gästen beim Beachvolleyball messen oder seine Künste im Burgenbau unter Beweis stellen möchte. Auch Basketball und Beachtennis kann man hier spielen. Natürlich dürfen auch Felder nicht fehlen, auf denen man das für Italien typische Bocca spielen kann. |
