| Der besondere Urlaub in Faliraki |
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Die Stadt Faliraki liegt auf der Urlaubsinsel Rhodos, die man im Mittelmeer findet und die zum Staatsgebiet von Griechenland gehört. Die Insel selbst ist 78 Kilometer lang und misst an der breitesten Stelle 38 Kilometer. Rhodos wurde schon sehr früh von den Menschen besiedelt. Hinweise auf größere Ansiedlungen findet man bereits aus dem dritten Jahrhundert vor der christlichen Zeitrechnung. Faliraki ist einer der beliebtesten Urlaubsorte im Osten von Rhodos. Bis zur Hauptstadt der Insel ist es gerade einmal eine knappe halbe Autostunde. Von dem einstigen idyllischen Fischerdorf ist nicht viel übrig geblieben. Heute bestimmen moderne Bettenburgen das Bild. Nur außerhalb des Städtchens gibt es noch kleinere gemütliche Hotels. Dass Faliraki so gut erschlossen worden ist, hat einen guten Grund. Hier gibt es nicht nur schöne Strände, sonder Failraki eignet sich auch gut als Ausgangspunkt für Tagesausflüge. Dabei könnte man zum Beispiel einen Abstecher zu den Thermen in Kallithea machen, deren warmen schwefelhaltigen Fluten man eine Linderung der verschiedensten Leiden nachsagt, was bereits dem römischen Kaiser Augustus bekannt gewesen sein soll. Die Thermen wurden 2007 neu eröffnet und beherbergen nun auch eine Tauchschule. Auch eine kleine Bootstour nach Lindos kann man von Faliraki aus machen. In Lindos kann man die Akropolis bewundern. Die gut gepflegten Ruinen der Burg und des Tempels ziehen Touristen aus aller Welt immer wieder magisch an. Auch ein Johanniter Kastell soll sich inmitten dieser Ruinenanlage befunden haben. Faliraki selbst ist vor allem auf die Urlauber eingestellt, die das Vergnügen am und im Wasser suchen. Das dafür benötigte Equipment kann man sich oft sogar direkt in den Hotels anmieten. Das Angebot reicht vom Surfbrett über Jetski bis hin zu verschiedenen Booten. Ein besonderes Vergnügen bietet der Waterpark, den man in der Nähe des Esperos Palace Hotels findet. Hier kann man mit und ohne Kinder toben, sich durch Strudel kämpfen, auf Whirlbänken verwöhnen lassen oder sich von einer der großen Rutschen ins Wasser stürzen. Das Klima in Griechenland In Griechenland gibt es wettertechnisch größere Unterschiede zwischen den Küstenregionen und dem Landesinneren. Grundsätzlich sollte man Städtereisen, bei denen man sich viel in den windgeschützten Häuserfronten befindet, möglichst nicht in die Sommermonate legen, weil es dann extrem heiß werden kann. Die Hauptstadt Athen sollte man deshalb vor allem im späten Frühjahr oder in den Monaten September oder Oktober besuchen. Hier legen die maximalen Temperaturen durchschnittlich zwischen 23 und 28 Grad. Von Juni bis August werden fast täglich über dreißig Grad Celsius erreicht. Zwischen Juni und September gibt es in Athen höchstens zwei Regentage pro Monat, dafür aber um die zehn Sonnenstunden pro Tag. Die minimalen Temperaturen bewegen sich zwischen 20 und 23 Grad Celsius, so dass man auch zum nächtlichen Spaziergang keine Jace mitnehmen muss. Auf der beliebten Urlaubsinsel Kreta ist das Klima deutlich ausgeglichener. Die Temperaturen liegen von Juni bis September zwischen 26 und 29 Grad Celsius, obwohl auch hier durchschnittlich zehn Sonnenstunden pro Tag in der Wetterstatistik verzeichnet werden. Auch muss man kaum mit Regentagen rechnen. Der Strandspaß ist also garantiert, vor allem wenn man bedenkt, dass die Wassertemperatur des Mittelmeers dann zwischen 22 und 25 Grad Celsius liegt, wobei die Spitze immer im August erreicht wird. Auch die Insel Rhodos präsentiert sich mit einem fast identischen Wetterdurchschnitt, der sich vor allem für den Bade- und Wassersporturlaub eignet, egal ob man seine Unterkunft in einem Hotel oder auf einem Campingplatz bezogen hat. Im Hotel hat man allerdings den Vorteil einer Klimaanlage, denn Nachttemperaturen um die 23 Grad Celsius schaffen es nicht ohne technische Unterstützung, die Hitze des Tages aus den Unterkünften zu drängen. Obwohl es auf Kreta und Rhodos in den Sommermonaten kaum regnet, fühlt sich die Luft nie völlig trocken an. Das ist vor allem für Allergiker wichtig. Der ständig vom Meer her wehende leichte Wind bringt leicht feuchte Luft heran und sorgt dafür, dass selbst die größte Hitze nicht ganz so schlimm empfunden wird. Die schönsten Strände von Kreta und Rhodos Rhodos und Kreta gelten als die griechischen Badeparadiese schlechthin. Sie bieten beste Bedingungen und das nicht nur in klimatischer Hinsicht. Im Osten der Insel Rhodos gelegen finden sich die zauberhaften Strände von Faliraki. Faliraki selbst liegt in einer geschützten Bucht. Die Strände fallen ziemlich flach ab und sind deshalb vor allem auch für Familien mit Kindern geeignet. Im Norden der Touristenhochburg kommen die Sportfreunde zum Zuge, die sich von felsigen Klippen ins Wasser stürzen möchten. Der Strand der Stadt selbst ist sehr gut erschlossen. Hier kann man Sonnenschirme und Liegen mieten und bekommt an den kleinen Strandbars auch gut gekühlte Drinks und ein paar kleinere Happen, mit denen man den knurrenden Magen besänftigen kann. Etwa drei Kilometer von Faliraki entfernt liegt die Anthony Quinn Bucht. Sie sollte eigentlich dem Namensgeber von Griechenland geschenkt werden, doch man überlegte es sich anders und behielt sie selbst. Die kleine Badebucht ist echt richtig romantisch, auch wenn sie von kleineren Felsbrocken durchsetzt ist. Sie weist so gut wie keine Bebauung auf und gilt als Geheimtipp unter den Rhodosurlaubern. Auch auf Kreta findet man unzählige schöne Strände und Buchten, die zu einem Sprung ins kühlende Nass einladen. Der ansonsten nette Strand von Malia wird in der Ferienzeit vor allem von feierwütigen Jugendlichen in Beschlag genommen, ansonsten findet man hier eine gelungen Kombination aus familienfreundlichem Badestrand und Flanier- und Amüsiermeile, an der vor allem die Anbieter von Singlereisen zunehmend Gefallen finden. Eine Besonderheit auf Kreta ist der Palmenstrand in der Nähe des Ortes Vai. Hier findet man den größten in Europa vorkommenden zusammen hängenden Bestand an kretischen Dattelpalmen, der einem hier ein wenig Südseeflair vermittelt. Erreichen kann man ihnen mit Tagestouren von Sitia und Palekastro aus. Er ist nicht mehr komplett zugänglich nachdem er Ende des 20. Jahrhunderts zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Dennoch ist er bei den Touristen einer der beliebtesten Strände von Kreta. |
