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Der Slatni Pjasazi alias Goldstrand

Der Goldstrand bekam seinen Namen schon vor langer Zeit und ist wahrscheinlich darauf zurück zu führen, dass der Sand hier wirklich eine goldgelbe Färbung hat.

Der 3,5 Kilometer lange Strandabschnitt liegt eine knappe Viertelstunde Autofahrt nördlich von Warna am Schwarzen Meer. Die nächste erreichbare Ortschaft ist das sieben Kilometer entfernte Albena. Der Goldstrand weist feinsten Sand auf und bietet viel Platz, denn stellenweise bringt er es auf die imposante Breite von 100 Metern. Er ist sehr gepflegt und komplett touristisch erschlossen. Hier kann man Liegen und Sonnenschirme mieten und auch die gastronomische Versorgung der Gäste kommt nicht zu kurz.

Der Goldstrand weist durchweg nur eine Bebauung auf, die für eine touristische Nutzung gedacht ist. Die einzige Ausnahme ist eine kleine Kapelle. Laut Bebauungsplan sind in der Nähe des Strandes einige Wohnhäuser geplant, in denen sich auch die Mitarbeiter der unzähligen Hotels und gastronomischen Einrichtungen niederlassen können. Einkaufen kann man am Goldstrand recht gut. Hier haben sich einige Supermärkte und viele kleine Boutiquen niedergelassen. Auch ein wenig Trödelmarktstimmung kommt durch die unzähligen fliegenden Händler auf, die sich jeden Tag hier einfinden.

Wer glaubt, am Goldstrand in einem Bauwerk den Eiffelturm erkennen zu können, der täuscht sich nicht. Es ist ein maßstabsgetreuer Nachbau, in dem ein Restaurant untergebracht ist. Er darf als Aussichtsturm von den Gästen auch erklettert werden. Außerdem sollte man sich im Hotel das BB Magazin geben lassen, das in deutscher Sprache Hinweise zu den verschiedenen Events entlang der Schwarzmeerküste gibt.

Der Goldstrand an der bulgarischen Küste zählt zu den angesagtesten Partylocations für den Sommerurlaub. Hier geht es inzwischen ähnlich zu wie in El Arenal auf Mallorca, nur das man die dortigen Einschränkungen hier nicht hat. Das hat inzwischen schon dazu geführt, dass einem am Goldstrand von Mai bis Oktober auch durchaus das eine oder andere prominente Gesicht begegnen kann.



Welches Wetter darf man in Bulgarien erwarten?

Die beste Reisezeit für den Strand- und Partyurlaub nach Bulgarien sind die Monate Juni bis September. Wer Sightseeing machen möchte, kommt im Mai und Oktober am besten weg.

Das Klima ist in Varna und Burgas sehr ähnlich und diese Daten gelten in gleicher Form auch für den Goldstrand. Mai und Oktober sind mit Tagestemperaturen zwischen 20 und 22 Grad recht angenehm, wenn man die Städte erkunden oder wandern möchte. Allerdings sollte man hier einerseits zwischen fünf und sieben Regentage pro Monat einplanen und daran denken, dass es nachts zwischen zehn und zwölf Grad kühl wird. Deshalb sind hier auch die Wassertemperaturen des Schwarzen Meers mit 15 bis 17 Grad nicht für jedermann geeignet.

Die Monate Juni bis September bieten garantiert ein Wetter, das für den Strandgang und die abendliche Party unter freiem Himmel gut geeignet ist. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen zwischen 24 und 30 Grad, wobei es im Juli und August am wärmsten ist. Von Juni bis August sollte man mit nächtlichen Tiefsttemperaturen um die 17 Grad rechnen. Den Wasserhahn dreht Petrus von Mai bis Juli durchschnittlich sieben Mal pro Monat auf und im August und September findet er ihn durchschnittlich nur vier Mal im Monat. Die Wassertemperaturen am Goldstrand erreichen im Juni um die 19 Grad Celsius und steigern sich von Juli bis September bis auf einen Durchschnittswert von 22 Grad.

Wer von Juni bis September den Urlaub am Schwarzen Meer mit einem Tagesausflug in die Hauptstadt Sofia ergänzen möchte, sollte besser den Schirm einstecken, denn hier regnet es im Hochsommer fast jeden dritten bis vierten Tag. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 24 und 27 Grad und nachts sollte man mit einer Abkühlung um durchschnittlich zehn Grad gegenüber dem erreichten Tageswert rechnen. Die Sonnenbrille sollte trotzdem dabei sein, denn auch in Sofia werden pro Tag in den Sommermonaten etwa acht Stunden Sonnenschein registriert.



Die Strände Bulgariens

Zwischen Balchik und Burgas findet man viele schöne Strände, die nicht nur zum Baden einladen, sondern von denen einige echt zur Partyzone ausgebaut worden sind.

„El Arenal des Balkans“ – so wird Sonnenstrand oft bezeichnet. Die Stadt kann diesem Vergleich mit El Arenal durchaus stand halten. Der 3,5 Kilometer lange Strandabschnitt besitzt feinsten Sand, der im Schein der Sonne in einem blassen Goldbraun schimmert. Hier reiht sich Liege an Liege und Sonnenschirm an Sonnenschirm. Hunger und Durst muss man hier auch nicht leiden, denn die Versorgung der Badegäste ist durch unzählige Kioske und kleine Lokale an der Strandpromenade komplett sicher gestellt.

Von Mai bis Oktober kann man sich hier in die Fluten stürzen oder Wassersport in den verschiedensten Formen betreiben. Auch die Kids können sich hier mit ihrem Sandspielzeug austoben, denn der Strand ist gut gepflegt. Schließlich lebt die Stadt genau wie Goldstrand und Albena komplett vom Tourismus, was natürlich dazu animiert, es den Gästen so gemütlich wie möglich zu machen. Dazu gehört es auch, dass hier ein kostenloses deutsches Magazin ausgegeben wird, aus dem die Gäste erfahren, was in den verschiedenen Touristenhochburgen so los ist.

Auch Sonnenstrand und Albena können den Badetouristen einiges an Luxus bieten. Goldfarbener feiner Sand und viel Platz am Strand gehören auf jeden Fall dazu. Die kilometerlangen Strände sind stellenweise bis zu hundert Meter breit und besitzen alle gut ausgebaute Strandpromenaden mit vielen kleinen Geschäften und Cafes, von dessen liebevoll gestalteten Terrassen man beim Löffeln des Eisbechers dem bunten Treiben am Wasser zuschauen kann.

Wer es nicht ganz so turbulent mag, der kann sich auch auf die Halbinsel Nessebar zurück ziehen. Auch dort hat der Tourismus Tradition, doch die Strände und deren unmittelbare Umgebung sind nicht ganz so stark auf die Partykultur der Urlaubstage ausgerichtet, sondern bieten noch die Chance, ein ruhiges und gemütliches Plätzchen zu finden, an dem man sich auch einmal einem guten Buch widmen kann, während der Rest der Familie im Wasser tobt.



 

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