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Ausgelassen feiern bei Kazantip

Kazantip ist kein Urlaubsort im eigentlichen Sinne, sondern zählt als das Partyparadies der Ukraine, in dem man Spaß und Badeurlaub unter einen Hut bringen kann.

Kazantip wird man im Atlas vergeblich suchen, denn es handelt sich um eine Partyzone in einem kleinen Dörfchen auf der ukrainischen Halbinsel Krim. Das 500 Seelen Dörfchen heißt Popovka und ist zu bestimmten Zeiten fast vollständig in den Händen von Jugendlichen. Sie lassen sich von Techno- und Houseklängen einfangen, zu denen man hier rund um die Uhr tanzen kann. Auf 60.000 Quadratmetern findet dann hier die längste Party der Welt statt.

Nachdem man den Eintritt in die Partyrepublik Kazantip bezahlt hat, der immerhin sechzig Euro beträgt, darf man sich auf immerhin zwölf Tanzflächen vergnügen. Wer denkt, Urkraine – okay, kann ja nicht so teuer sein, der wird böse enttäuscht, denn die Preise für Speisen und Getränke können durchaus mit den Partyhochburgen am Mittelmeer mithalten. Ibiza lässt nicht nur bei den Preisen grüßen, sondern auch bei dem, was man hier bekleidungstechnisch zu sehen bekommt.

Hier treffen sich die oberen Zehntausend der ehemaligen Sowjetunion und so manches junge Mädel könnte sich mit ihrem schicken Bikini auch durchaus in Miami oder in Rimini sehen lassen. Geld regiert die Welt – nirgends spürt man das so sehr wie hier. Dennoch zieht die Partyrepublik Kazantip auch immer mehr Mittel- und Westeuropäer in ihren Bann. Offen zeigt man sich nicht, der Partyrummel findet von Juli bis August hinter hohen Zäunen statt.

Hat man vom Partymachen mal genug und will einen Tag Ruhe haben und sich den mitreißenden Rhythmen ein wenig entziehen, kann man sich an einem der einladenden Krimstrände erholen. Das Partyfestival war ohnehin eigentlich als sportliches Event für die Surfer ins Leben gerufen worden und entwickelte eine Eigendynamik, mit der von den Veranstaltern niemand wirklich gerechnet hatte. Inzwischen treffen sich hier alljährlich mehr als 150.000 Jugendliche zu einem ausgelassenen Partyurlaub.




Die schönsten Badestrände auf der Krim

Die Südküste der Krim ist das absolute Highlight, wenn man in der Ukraine einen erholsamen und erlebnisreichen Badeurlaub verbringen möchte.

Zu den beliebtesten Urlaubsorten auf der Krim gehört Feodossja. Die Stadt hat nicht nur eine interessante Geschichte, sondern bietet auch alles, was man für einen gelungenen Strand- und Wassersporturlaub braucht. Die Strände sind sauber, selbst wenn sich dort an heißen Sommertagen Tausende von Urlaubern tummeln.  Feodossja gehört zu den wenigen Orten, an denen man auf der Krim einen schönen Sandstrand vorfindet.

Yalta dagegen bietet nur wenige sandige Strandabschnitte. Der größte Teil sind Kiesstrände, zu denen man über schmale Treppen an den Klippen hinunter klettern muss. Teilweise findet man hier auch Strandabschnitte, die künstlich in der Art eines Strandbades angelegt sind. Wer sich dort Vorteile sichern möchte, sollte sich in einem Hotel einmieten, das über einen eigenen Strandabschnitt verfügt, denn ansonsten könnte es passieren, dass man dort keinen Zutritt bekommt.

Anders sieht es in Evpatoriya aus. Dort findet man gut gepflegte Sandstrände, aber auch welche, die künstlich angelegt worden sind und teilweise sogar gepflastert wurden. Hier kann es passieren, dass man an einigen Stellen Eintritt bezahlen muss, doch der ist in den meisten Fällen eher symbolischer Natur. Dafür findet man hier eine komplette Infrastruktur von öffentlichen Toiletten bis hin zu Umkleidekabinen und Duschen vor. Hier wird auch für die Versorgung der Gäste mit Getränken und kleinen Snacks gesorgt. Auch Liegen und Sonnenschirme kann man hier nutzen. Das ist in den meisten Fällen sogar schon im Eintritt inbegriffen.

Ein besonderer Ort für den Badeurlaub ist auch Sudak. Sudak findet man an der Ostküste der Krim. Es liegt unmittelbar an Ufer einer größeren Bucht und besitzt wunderschöne natürliche Sandstrände, an denen man es sich so richtig gut gehen lassen kann. Sie sind teilweise bewirtschaftet und teilweise naturbelassen. Ganz in der Nähe kann man auch den Naturpark Novy Swet besuchen.



Das Klima auf der Halbinsel Krim

Die Halbinsel Krim liegt im Südosten der Ukraine und damit im nördlichen Bereich des Schwarzen Meeres mitten an einer Klimascheide, die durch das Krimgebirge gebildet wird.

Im Süden der Insel findet man ein Klima der mediterranen Art, während der Norden eher dem gemäßigten kontinentalen Klima zuzurechnen ist. Das mediterrane maritime Klima im Süden wird vor allem durch das Schwarze Meer bestimmt. Die Temperaturschwankungen sowohl innerhalb eines Tages als auch über das gesamte Jahr hinweg werden vom Meer gepuffert. Es gilt als Energiespeicher, das dafür sorgt, dass der Herbst deutlich milder ausfällt als das in trockenen kontinentalen Regionen der Fall ist. Selbst ein Wind aus dem Norden kann auf der südlichen Hälfte der Krim nicht für eine dramatische Abkühlung sorgen, da das Krimgebirge als Wetterscheide gilt. Das bedeutet aber auch, dass ein Wind aus südlicher Richtung häufiger einmal einen Regenschauer beschert, denn die vom Meer kommende und voll Wasserdampf geladene Luft muss sich zuerst einmal abregnen, um das Gebirge überwinden zu können.

Der nördliche Teil der Insel Krim ist deutlich trockener und auch größeren Temperaturschwankungen ausgesetzt. In den Sommermonaten kann es hier bis über 30 Grad Celsius heiß und staubtrocken sein. Da die trockene Luft über den Tag hinweg weniger Energie speichern kann, sollte man damit rechnen, dass es sich am Abend teils sehr deutlich abkühlen kann. Das Schwarze Meer als ausgleichender Klimafaktor kann hier auf Grund der durch das Krimgebirge gebildeten Wetterscheide nicht wirken.

Deshalb findet man auch einen Unterschied in den Wassertemperaturen. Sie sind im südlichen Teil der Halbinsel höher als im nördlichen Teil. Im Süden liegt die günstigste Reisezeit zwischen Juni und September. Wer im Norden der Insel einen Badeurlaub verbringen möchte, sollte sich auf die Monate Juli und August beschränken, aber wissen, dass es dann manchmal extrem heiß werden kann.

 

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