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Springbreak- das besondere Event für Studenten

Wenn man schon einmal Semesterferien hat, dann soll man sie auch zum aktiven Abschalten nutzen. Das denken zumindest die meisten der amerikanischen Studenten, die sich jedes Jahr im Frühjahr versammeln, um ausgelassen feiern zu können.


Für Springbreak organisieren einige Reiseveranstalter spezielle Partyreisen, die ausschließlich den Studenten vorbehalten sind und die schon ab September verkauft werden. Um an einer solchen Reise teilnehmen zu können, sollte man je nach Veranstalter und Ziel um die tausend Dollar einplanen. Diejenigen jungen Menschen, bei denen die gut betuchten Eltern diese Reise nicht bezuschussen, arbeiten oft das ganze Jahr hindurch zusätzlich, um daran teilnehmen zu können.

Zuerst suchte man sich Ziele an der amerikanischen Ostküste dafür aus, wo sich teilweise mehrere hunderttausend Studenten zum Feiern trafen. Der Alkohol- und Drogenkonsum sowie der freizügige Umgang mit der Sexualität führten dazu, dass die Verwaltungen von Fort Lauderdale und Daytona Beach das Treiben reglementierten. Hinzu kam die Anhebung des Mindestalters für Alkohol durch die amerikanische Regierung. Dennoch treffen sich hier jedes Jahr Tausende von Studenten, um ausgelassen feiern zu können.

Andere Gruppen wichen auf Nachbarstaaten aus, in denen man den Springbreak Reisenden mehr Freiheiten einräumte. Einige dieser neuen Ziele liegen in Mexiko. Auch dort wurde nach Stellen geschaut, bei denen man sportliche Aktivitäten am Strand und das Feiern unter einen Hut bringen konnte. Gefunden hat man gleich vier davon und sie werden recht erfolgreich vermarktet. Dazu gehört auch die Stadt Acapulco, die gleich mehr als fünfzehn Kilometer feinsten Strand und die perfekten klimatischen Bedingungen zum feiern bereit hält.

Auch in Europa entwickelt sich eine Springbreak Tradition. Einige der Studenten nutzen die Gelegenheit, um Nordamerika kennen zu lernen, während sich andere in Südeuropa treffen. Es ist das italienische Lignano Sabbiadoro, das sich zum bevorzugten Ziel entwickelt hat. Die gigantischen Zahlen von Fort Lauderdale oder Daytona Beach werden hier noch nicht erreicht, aber man kann davon ausgehen, dass man hie alljährlich auch auf mehrere Zehntausend feierwillige Stundenten treffen kann.

 

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